Greta und ich

Es gibt Tage, da denke auch ich „nicht schon wieder Greta“. Ihre Hartnäckigkeit, mit der sie uns auf den Klimawandel, die Umweltverschmutzung stößt. Mich aus meiner Komfortzone kickt - das ist anstrengend. Ich gehöre zu denen, die ihr recht geben (und nein, das macht mich nicht automatisch zu einem besseren Menschen).

 

Es ist spannend (und erschreckend) zu sehen, was für eine (teilweise hässliche) Wucht an Reaktionen ausgelöst wird, wenn ihr Name genannt wird. „Greta-Effekt“, „Generation Greta“, das sind Begriffe, die ich in den letzten Tagen gelesen habe. In etwas mehr als einem Jahr ist Greta Thunberg ein Bestandteil unseres Alltags geworden. Das mag man gut finden, oder nicht.

 

Klimawandel in der Gesellschaft


Gretas Einsatz und Engagement zeigt auch einen Klimawandel in der Gesellschaft an. Es ist ungemütlicher, hitziger, schmutziger geworden. Eine aufgeladene Stimmung herrscht vor, die sich immer wieder in heftigen Shitstorms entlädt.

 

Schon seit längerem bin ich der Meinung, dass die Umweltzerstörung einen negativen Einfluss auf uns Menschen hat. Und jetzt kommt ein 16jähriges Schulmädchen aus Schweden und stößt uns mit einer Heftigkeit auf dieses Thema, dass es weh tut.

 

Zur richtigen Zeit das Richtige gemacht


Greta hat zur richtigen Zeit mit ihren Schulstreiks begonnen. Die sozialen Medien haben ihre Aktionen rasant verbreitet, junge Menschen fühlen sich angesprochen und motiviert. Viele haben das Gefühl, das unsere Art zu leben nicht richtig sein kann. Wir auf Kosten nachfolgender Generationen leben. Das war bereits vor Greta bekannt und war/ist nur keine Schlagzeile, kein Quotenbringer.

 

Lichtblicke


Es tut sich einiges an Positivem, ist in Bewegung gekommen. Viele Menschen erkennen (ohne zu verbittern) die Probleme, möchten etwas ändern. Fragen sich, was sie machen können. Entweder für sich allein oder zusammen mit anderen engagierten Menschen.

 

Mit viel Kreativität geben sich Menschen über die sozialen Medien Tipps, wie man z. B. mit weniger Plastik leben kann. Etwas für die Umwelt zu tun kann Spaß machen.

 

Vor ein paar Tagen habe ich eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter beim Müll einsammeln gesehen 😊.

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