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An einem Wochenende im Februar

Deutschland, deine Bahnhöfe

 

Hauptbahnhof Hamburg. Trubel, Geschäftigkeit, schnelles von-hier-nach-dort, ankommen, wegfahren, mal-eben-was-essen, sich die Zeit vertreiben bis der Zug kommt.

 

 

 

Ein Bahnhof einer norddeutschen Kleinstadt. Ein trister und leerer Bahnhof. Verwunderung, wie wenig Menschen dort sind. Niemand, der längere Zeit auf einen Zug wartet. Kein Bahnhof, der zum Verweilen, zum Schlendern einlädt.

 

Mit Bahnhöfen verbinde ich Hektik. Den Menschen möglichst schnell aus dem Weg zu gehen, um selber schnell vorwärts zu kommen. Hier hatte ich im ersten Moment das Gefühl, irgendwo gestrandet zu sein. Nichts, was mich von meinem Warten auf den Zug ablenken kann.

 

Kurz vorm Einfahren des Zuges. Eine Großmutter, die sich von ihrer Tochter und dem Enkelkind verabschiedet. Zwei Frauen, die mit mir in den Zug steigen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Barbara (Sonntag, 18 Februar 2018 21:43)

    Du hast zwei äußerst verschiedene Orte wunderschön beschrieben.
    Dazu noch die passenden Bilder und meiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    Lieben Gruß

    Your big Sister